Pressemitteilung - Wohnen für Menschen mit Unterstützungsbedarf im historischen Olympischen Dorf Elstal

In den nächsten zwei Jahren sollen im Olympischen Dorf von 1936 in Elstal bei Berlin auch 25 Plätze und Wohnungen für Senior/-innen entstehen. Damit diese sich auch „zuhause fühlen können“, sind Wohnprojekte in kleineren Einheiten als den häufig noch üblichen 100-Senioren-Heimen die Lösung für humanes Älterwerden.

Nauen – Der Mensch bleibt Mensch, auch wenn er älter wird und der Unterstützung bedarf. Wegen Alter und Pflegebedürftigkeit ändert sich nicht automatisch etwas am Menschsein. Älter werden gehört zum Leben dazu und ist nichts Besonderes. Wir werden alle älter.

Es ist selbstverständlich, dass (ältere) Menschen gerne dort wohnen, wo es schön ist, einen besonderen Flair gibt, sich das Leben abspielt oder eben in der Gartenstadt Olympisches Dorf Elstal.

Durch die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen die „Gemeinschaftswerk Wohnen und Pflege GmbH“ und der Gemeinde Wustermark – hier existieren bereits 3 Wohngemeinschaften – kam es nicht von ungefähr, dass der Bürgermeister von Elstal, Holger Schreiber, den Kontakt zu Erik Roßnagel, Geschäftsführer des Projektierers „Terraplan“, herstellte. Schnell war klar, dass sich die beiden Geschäftsführer Roßnagel und Futterlieb (Gemeinschaftswerke) gut verstehen, eine Sprache sprechen und unbedingt das neue Vorhaben umsetzen wollen. Innerhalb kürzester Zeit entstand das Seniorenwohnungsbauprojekt als integraler und vor allen Dingen „normaler“ Bestandteil des Gesamtprojektes.

Betreutes Wohnen oder Wohngemeinschaften (nicht nur) für Menschen mit Demenz sind hervorragende Alternativen zur gewohnten Häuslichkeit und erst recht zu stationären Pflegeeinrichtungen, wenn es zu Hause gar nicht mehr geht. Eine modulare und dynamische Pflege, die sich den jeweiligen Klienten-Bedürfnissen anpasst, ist hier eine angemessene Antwort der Gemeinschaftswerke.

Eingebettet in einen kleingliedrigen „normalen“ Sozialraum, in dem junge und alte Menschen gemeinsam leben, Singles und Familien ihr zu Hause haben, bieten diese Wohnungen Privatheit, Schutz, Individualität, Nachbarschaft und die Chance auf größtmögliche Selbstständigkeit. Pflege spielt eine Rolle, aber keine ausschließliche. Es gilt der Slogan „Alltag vor Pflege“.

In den 7 Appartements des Betreuten Wohnens kann sich jede Mieterin/jeder Mieter entsprechend seiner besonderen Bedürfnisse, denn jeder Mensch ist etwas Besonders, Unterstützung individuell organisieren.

Die Wohngemeinschaft hat eine große Wohnung mit 11 Zimmern, Sie ist kein Heim, sondern ein Zuhause. Hier organisieren Mieter und Angehörige gemeinsam mit den Mitarbeitenden des ambulanten Pflegedienstes der Gemeinschaftswerke den Alltag und teilen sich dabei die Verantwortung für verschiedene Lebensbereiche.

Von Anfang an gut geplante Wohnungen mit dem Blick auf Raumgrößen, Anordnung der Bäder und Toiletten, der Position der Küche, der Breite von Türen und Fluren, Lichtverhältnisse, Platz zum Feiern oder gemütliche Rückzugsmöglichkeiten sind Garant für den Erhalt für eine selbstständige Lebensführung trotz oder wegen Unterstützungsbedarf.

Aus Sicht des Unternehmens „Gemeinschaftswerk Wohnen und Pflege GmbH“ entstehen zudem interessante Arbeitsplätze, insbesondere für ältere Arbeitnehmer/-innen des ambulanten Pflegedienstes, für die die Fahrt bei Wind und Wetter durch den Landkreis mehr und mehr zur Belastung wird. Weiterhin entstehen zusätzliche Arbeitsplätze, die nur mittelbar etwas mit Pflege zu tun haben.

Die Präsenz des Unternehmens mit Beratungskompetenz, Service- und Pflegeleistungen in der „Gartenstadt Olympisches Dorf Elstal“ steigert die Attraktivität des gesamten Vorhabens, wird Teil der Infrastruktur an diesem historischen Ort sein und trägt einer altersgerechten Quartiersentwicklung in guter Erreichbarkeit von Berlin aus Rechnung.

 

Weitere Informationen:

Gemeinschaftswerk Wohnen und Pflege GmbH

Werner Futterlieb, Geschäftsführer

Tel.: 03321 – 74 88 100

mail: info@die-gemeinschaftswerke.de

 

Bild von: © terraplan, Nürnberg

Schreibe einen Kommentar